Aktuelles von der FFW Bieber

 


 

Scheckübergabe durch "1a-Autoservice Althaus" beim Aktionstag der Jugend- und Minifeuerwehr am 14. Mai 2011:

Foto: Der Inhaber des „1a autoservice“ in Rodheim, Michael Althaus (2.v.r.), übereichte einen Scheck für die
Mini- und Jugendfeuerwehr an Jugendfeuerwehrwartin Christina Richter (3.v.l.). Foto: Klaus Waldschmidt

Der Inhaber des „1a autoservice“ in Rodheim, Michael Althaus, überreichte jetzt einen Scheck über 500 Euro an die Minifeuerwehr „Feuermäuse“ und die Jugendfeuerwehr Bieber. Jugendfeuerwehrwartin Christiana Richter dankte Michael Althaus herzlich im Namen der Nachwuchswehren für die großzügige Spende. „Den Betrag können wir für die weitere Intensivierung der Nachwuchsarbeit, die für die Feuerwehr besonders wichtig ist, gut gebrauchen“, sagte Christina Richter. Bei der Schecküberreichung waren auch Thomas Richter und Christoph Jungfer, die die „Feuermäuse“ mit betreuen sowie einige Mitglieder der Mini-Feuerwehr dabei.

Gießener Allgemeine am 11. November 2008:


Biebertaler Nachrichten am 19. September 2008:

Ganz im Zeichen des Jubiläums in 2009 stand die Mitgliederversammlung der FF Bieber

Mit den Festtagen vom 28.-30. August 2009 feiert die Freiwillige Feuerwehr Bieber ihr 75-jähriges Bestehen und das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr im Festzelt auf dem Bieberer Sportplatz am Bürgerhaus. Das war das Ergebnis der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Saal der Pizzeria "La Gondola" in Bieber.

Dazu hatte der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Bieber, Dirk Weber, 54 Mitglieder, darunter auch Ortspfarrer Matthias Henkel, herzlich begrüßt. 2. Vorsitzender Michael Dönges hatte zu Beginn die notwendigen Dienste fpr das Fest vorgestellt und erläutert. In der Versammlung und darüber hinaus zeichnete sich eine große Bereitschaft der Mitglieder ab, das Fest durch die Übernahme von Aufgaben und Diensten gut "über die Bühne" zu bringen. Der Bieberer Wehrführer Bernd Weber brachte es auf den Punkt: "Das Fest tut dem Verein gut". Vorsitzender Dirk Weber sagte: "Wir freuen uns auf unsere Geburtstagfeier".

Im Verlauf der Versammlung wurden die ersten Jubiläums-T-Shirts und -Pullover vorgestellt. Sie zeigen auf der Vorderseite auf blauem Grund das Jubiläumsemblem mit "Paulchen, dem Feuerwehr-Bieber" vor dem stilisierten Bieberer Gerätehaus und dem Schriftzug "75 Jahre Feuerwehr und 50 Jahre Jugendfeuerwehr Bieber" in gelber Farbe.

Franz Pfendert, Michael Dönges, Bernd Weber und Dirk Weber stellten die Jubiläums-T-Shirts vor.


 


Gießener Allgemeine am 17. Juli 2009:


Gießener Allgemeine am 04. August 2009:


Gießener Allgemeine am 14. August 2009:

Ein Feuerwehr-Stammtisch im Himmel

Biebertal (ws). Die Freiwillige Feuerwehr Bieber feiert vom 28. bis 30. August ein Doppeljubiläums: 75 Jahre Feuerwehr und 50 Jahre Jugendfeuerwehr. Für die »Geburtstagsfeier« der Nachwuchsabteilung am Festsonntag studieren zurzeit einige Laienschauspieler im Bieberer Gerätehaus ein Kurztheaterstück ein

Szene aus den Proben für das Theaterstück, das zum 50j-ährigen Jubiläum der Bieberer Jugendfeuerwehr aufgeführt werden soll. (Foto: ws)

1958 wurde in Bieber die Gründung der »Schülerfeuerwehr« zunächst am Stammtisch diskutiert. Für die damalige Zeit war es etwas Unvorstellbares, dass Kinder zur gefährlichen Männerarbeit herangezogen werden sollten. Als dann noch spekuliert wurde, dass vielleicht auch noch irgendwann die Frauen eine Männerdomäne wie das Feuerwehrwesen erobern könnten, ging das den Stammtischbrüdern gewaltig gegen die Hutschnur ...

50 Jahre später: Vom Himmel aus beobachten die Stammtischbrüder von damals jetzt genau, was sich da unten in Bieber abspielt, auch das große Feuerwehrfest zum Jubiläum macht sie neugierig. Sie gehen Fragen nach wie: »Was hat sich seit ihrem Streit beim Stammtisch 1958 verändert?«, »Sind die gewagten Prognosen von Wilhelm eingetreten?«

Im Theaterstück, das in Dialekt gesprochen wird, werden die Stammtischbrüder »Wilhelm »von Jens Failing, »Heinrich« von Peter Dönges, »Karl« von Reiner Dönges und »Konrad« von Michael Dönges verkörpert. Christina Richter spielt die Wirtin. Die »drei Burschen« werden von Tobias Konrad, Christian Will und Sören Strutz gespielt. In die Rolle der Schülerfeuerwehrmänner sind Yannik Chmil und Nico Bossa geschlüpft. Als »Signalgeber« fungiert Thomas Metzler. Die Moderation wird Karlheinz Gerlach übernehmen.

Beim Einüben des Stückes im Bieberer Feuerwehr-Gerätehaus sind die Laienspieler schon in jedem Fall voll bei der Sache.

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Gießener Allgemeine am 14. August 2009:

Feuerwehr und Nachwuchskräfte feiern Doppeljubiläum

Die Jugendfeuerwehr 1959. (Repro: ws)

Die Schirmherrschaft hat Tilo Ehlicker übernommen. Der Verein mit dem Vorsitzenden Dirk Weber und Wehrführer Bernd Weber an der Spitze sowie einem regen Vorstand zählt im Jubiläumsjahr 194 Mitglieder, 33 Einsatzkräfte und sieben Jugendfeuerwehrmitglieder.

Am 18. März 1934 trafen sich in der Gaststätte »Germania« in Bieber 16 Männer und gründeten unter Leitung des damaligen Rodheimer Wehrführers Wilhelm Bender die Feuerwehr Bieber als selbstständigen Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Rodheim. Zum Wehrführer wurde Karl Mandler gewählt. Das neue Gerätehaus entstand in der Rimbergstraße 17. Dort hat die Wehr bis heute ihr Domizil. Das erste »Leiterhaus« stand in der Alten Wegscheide (Anwesen Geller). Von 1870 an befand sich das erste Spritzenhaus in der Rimbergstraße 3 (Anwesen Brückmann).

Das Gebäude in der Rimbergstraße 17 war mit einer Halle und einem zwölf Meter hohen Schlauchtrockenturm ausgestattet. Die Ausrüstung war dürftig. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges musste wieder eine Pflichtfeuerwehr angeordnet werden. Der Brandschutz kam in den Nachkriegsjahren zum Erliegen und wurde wieder durch die Pflichtfeuerwehr sichergestellt. Am 24. Juni 1950 wurde die heutige Freiwillige Feuerwehr Bieber, wiederum in der Gaststätte »Germania«, aus der Taufe gehoben. Gründer waren Karl Zacharias, Karl Mandler, Ludwig Haus, Eduard Michel, Erhardt Weber, Willi Lange, Walter Weller, Ludwig Gerlach, Georg Philip Duchardt, Josef Gössl, Werner Schmidt, Erhard Dönges, Max Lehmann, Erich Dönges, Josef Götz, Hugo Paul, Werner Wagner, Otto Weil, Willi Vogel, Gerhard Weil, Heinrich Dönges, Josef Hetz und Karl Weber. Leiter der Wehr wurde erneut Karl Mandler.

1952 wurden eine gebrauchte DKW-Einheitskraftspritze und ein Tragkraftspritzenanhänger erworben. Auch hier halfen die Bieberer Bürger mit einer Spende von 727 Mark. 1957 übernahm Georg Philip Duchardt die Leitung der Wehr. Das erste Fahrzeug der Bieberer Blauröcke war ein Tragkraftspritzenfahrzeug, ein Ford Transit. Es wurde zum 25-jährigen Jubiläum 1959 übergeben. Das Gerätehaus wurde von Mitgliedern der Wehr vergrößert. Es entstanden zwei Fahrzeughallen und ein Unterrichtsraum. Das Material stellte die Gemeinde Rodheim-Bieber. Der Umbau wurde 1970 eingeweiht.

Nach der Bildung der Gemeinde Biebertal wurde Georg Philip Duchhardt zum ersten Ortsbrandmeister gewählt und blieb bis 1982 Wehrführer in Bieber. 1982 übernahm Bernd Weber dieses Amt und begleitet es bis heute. 1974 wurde die Bieberer Wehr mit dem neuen Löschgruppenfahrzeug LF 8 (Opel Blitz) ausgerüstet, und 1986 konnte ein neues Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft werden. Der Unterrichtsraum wurde in Eigenleistung ausgebaut, eine neue Heizung im Unterrichtsraum und in der Fahrzeughalle installiert, Sanitärräume angebaut und Spinde beschafft. 1996 konnte das neue Löschgruppenfahrzeug LF8/6, ein Mercedes Benz mit einem Löschwassertank, und im Jahr 2000 das neue Mannschafstransportfahrzeug in Dienst gestellt werden. 2003 wurde der Schlauchturm renoviert. Im Jahresmittel hat die Bieberer Wehr zwischen zehn und 25 Einsätze.

50 Jahre Jugendfeuerwehr Bieber

Bereits 1959 erkannte man in Bieber die Notwendigkeit der Nachwuchssicherung und somit auch der langfristigen Sicherung des Brandschutzes. Am 1. April 1959 gründeten Georg P. Duchardt als Ortsbrandmeister und der Bieberer Volksschullehrer Viktor Hampl die damalige »Schülerwehr«. Die Bieberer Jugendfeuerwehr gehört damit zu den ältesten in Hessen und in der Bundesrepublik.

Der Andrang aus dem siebten und achten Schuljahr war sehr groß, aber es konnten nur elf Schüler aufgenommen werden, da es weder genug Platz noch genügend Ausrüstung gab. Die ersten Jugendfeuerwehrmänner waren Rainer Gerlach, Günter Hofmann, Siegbert Lindenberg, Günter Lippert, Reiner Owsiany, Hartmut Pausch, Gerhard Reeh, Manfred Rustler, Dieter Schnitker, Karl-Werner Ströher und Rainer Voith. Damals war die Gründung der Nachwuchswehr so revolutionär, dass sogar das Fernsehen darüber berichtete.

Außerdem wurde Anfang der 60er Jahre der Vorspann zu einer Sendung des »Blauen Bocks« im damals neu errichteten Bürgerhaus Rodheim gestaltet. 1967 wurde Günther Dönges Jugendfeuerwehrwart, und auf dem Bieberer Sportplatz fand erstmals die Abnahme der Leistungsspange statt. Eine gemischte Gruppe aus Hermannstein und Bieber erreichte diese Auszeichnung.

Jugendfeuerwehrwarte waren: Georg P. Duchardt (1959-1966), Günther Dönges (1967-1971), Wolfgang Duchardt (1972-1973), Gerhard Voith (1974-1976), Horst Weber (1977-1978), Ulrich Dönges (1979-1986, Dirk Weber (1987-1991, Christoph Jungfer (1992-2001) und Christina Richter (seit 2002). 1990 bauten die Bieberer »als Vorreiter in Sachen Feuerwehr« zusammen mit Kameraden aus Königberg die dortige Jugendfeuerwehr auf. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung wird auch die allgemeine Jugendarbeit wie das traditionelle Zelten angeboten. Im Jubiläumsjahr zählt die Bieberer Nachwuchswehr sieben Mitglieder. Am Festsonntag wird die neue Mini-Feuerwehr »Feuermäuse« gegründet.

Das Festprogramm: Freitag, 28. August, 20 Uhr Festkommers, ab 21 Uhr bunter Abend; Samstag, 29. August, 18 Uhr Festzug, 20 Uhr Geburtstagsfeier bei Musik und Tanz; Sonntag, 30. August, 10.30 Uhr Gottesdienst, 12 Uhr Frühschoppen, Geburtstagsfeier der Jugendfeuerwehr, Kaffee und Kuchen, Festausklang.

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Gießener Allgemeine am 31. August 2009:

Wehr feierte doppelt

In Bieber wurden am Wochenende 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 50 Jahre Jugendfeuerwehr gefeiert.

Die Bieberer Jubiläumswehr mit
den Aktiven und der
Jugendfeuerwehr beim Festzug.
(Fotos: ws)

Biebertal (ws). »75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bieber und 50 Jahre Jugendfeuerwehr Bieber sind ein Doppeljubiläum, an das die Feuerwehr mit Stolz, wir alle mit Dankbarkeit an Tausende von großen und kleinen Nöten zurückdenken können, bei denen die Aktiven der Wehr wirksam geholfen haben, unter selbstlosem, freiwilligem Einsatz ihrer Kräfte, ihrer Freizeit, ja ihres Lebens«, würdigte Schirmherr Tilo Ehlicker beim Festkommers das Engagement der Wehr.

Die Auftaktfeier zum Doppeljubiläum der Bieberer Freiwilligen Feuerwehr fand am Freitag im Festzelt am Sportplatz statt.
Der Vorsitzende der Bieberer Blauröcke, Dirk Weber, begrüßte gut 350 Besucher, darunter Schirmherr Ehlicker, Bürgermeister Thomas Bender, Vertreter der Gemeindegremien, Ortsvorsteher Hans Gerlach, Ortspfarrer Matthias Henkel, den stellvertretenden Kreisbrandinspektor und stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen, Marcus Leopold, Gemeindebrandinspektor (GBI) Henning Schmidt, Kreisjugendfeuerwehrwart Thorsten Klee sowie die Vertreter der Vereine und Feuerwehren. Die Moderation des Abends hatte Karlheinz Gerlach übernommen.

Wehrführer Bernd Weber gab in seiner Festrede einen detaillierten Rückblick auf die Feuerwehrhistorie in Bieber. Er erinnerte daran, dass am 18. März 1934 16 Gründungsmitglieder in der Gaststätte »Germania« die Freiwillige Feuerwehr aus der Taufe gehoben hatten. »Die Zeiten, in denen die Feuerwehren nur zu Bränden gerufen wurden, sind lange vorbei. Feuerwehren werden heute bei einer Vielzahl kleiner und großer Schäden eingesetzt. Hochwasser, technische Hilfeleistung, Verkehrsunfälle, Tierrettung, Katastrophenschutz und Amtshilfe bei verschiedensten Anlässen muss die Feuerwehr bewältigen. Freiwillige Feuerwehren sind in Deutschland das Rückrad der Hilfeleistungsorganisationen, da sie in allen Orten zur Verfügung stehen, personell noch gut ausgestattet sind und sehr kostengünstig arbeiten. Ich hoffe, dass sich auch in den kommenden Jahren weiterhin Männer und Frauen zusammenfinden, um getreu dem Wahlspruch ›Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr‹ in Not geratenen Mitbürgern Hilfe zu leisten«, führte Weber weiter aus.

»Jugendarbeit in Hessen wurde von Bieber aus angeschoben«
Die Bieberer Jugendfeuerwehrwartin Christina Richter ließ die 50-jährige Geschichte der örtlichen Jugendfeuerwehr Revue passieren. »Die Bieberer Jugendfeuerwehr ist eine der ältesten in Deutschland und in Hessen. Bereits 1959 haben die Gründer der Nachwuchswehr, Georg Philip Durchardt und Vikor Hampl, erkannt, wie wichtig die Jugendfeuerwehr für die Sicherung des Nachwuchses der Feuerwehr ist«, sagte Richter. Und Schirmherr Ehlicker lobte: »Für eine intakte Wehr sind ein hoher Stand der Technik, ein ausreichender Personalbestand, der gut ausgebildet ist, und eine erfolgreiche Rekrutierung des Nachwuchses notwendig. Dies ist in Bieber der Fall. Die Jugendarbeit in Hessen wurde vor 50 Jahren mit der Gründung der Schülerwehr von Bieber aus angeschoben. Die Feuerwehr kann stolz sein auf die Einsatzabteilung. Die Bevölkerung kann sich in Bieber auf die Feuerwehr verlassen.« Ehlicker rief den Kameraden zu: »Macht weiter so.«

Bürgermeister Bender überbrachte die Glückwünsche der Gemeindegremien und von Ortsvorsteher Hans Gerlach. »Zu den Freiwilligen Feuerwehren gibt es keine Alternative. Wichtig ist, die Kinder früh für die Jugendfeuerwehr zu begeistern. Ich danke Feuerwehrmännern und -frauen für ihr Engagement, auch in der Jugendarbeit«, sagte Bender und überreichte ein Präsent.

»Die Feuerwehr ist wie ein Baum, der in der Gemeinschaft des Ortes verwurzelt ist«
Marcus Leopold überbrachte die Glückwünsche von Landrat Willi Marx und dankte für die von der Wehr geleistete Arbeit. »Die Feuerwehr ist wie ein Baum, der in der Gemeinschaft des Ortes verwurzelt ist«, so Leopold. Er überreichte ebenfalls ein Präsent.

Im Namen der Biebertaler Feuerwehren gratulierte GBI Henning Schmidt herzlich zum Doppeljubiläum.

Kreisjugendfeuerwehrwart Klee sprach zum 50-jährigen Jubiläum der Bieberer Jugendfeuerwehr Glückwünsche aus.

Für den Obst- und Gartenbauverein Bieber überreichte Edith Dönges ein Mosaiktablett mit dem Motiv der Nachwuchswehr an Christina Richter.

Helmut Failing brachte im Namen der Bieberer Vereinsgemeinschaft ein Geldgeschenk der Ortsvereine mit. Außerdem hatten die Sparkasse Wetzlar und die Volksbank Heuchelheim Schecks dabei. Die Tanzgarde »Blue Spirits« der SKG Rodheim brachte viel Schwung und Charme auf die Feuerwehrbühne. Der Chor der KSG Bieber unter Stabführung von Lidia Peis bereicherte den Festkommers mit Chorsätzen - darunter »Musik erfüllt die Welt« und »Oh happy day«.

Der Kommersabend bot auch den Rahmen für zahlreiche Ehrungen: So zeichnete Marcus Leopold Hans Duchardt und Peter Schön mit dem Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen-Darmstadt in Bronze (25 Jahre) sowie Günther Dönges, Dieter Schnitker und Horst Steinmüller mit dem Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen-Darmstadt in Gold (50 Jahre) aus. Dirk Weber ehrte für 25-jährige Mitgliedschaft in der Bieberer Feuerwehr Wolfgang Bender, Marco Dönges, Tilo Ehlicker, Ralf Dieter Kamrath, Heinz Leib, Rainer Rau und Wolfgang Terhürne; für 40-jährige Treue wurden Karl Failing und Arthur Wack, für 50-jährige Mitgliedschaft Willi Süß geehrt.

Von Seiten des Feuerwehrvereins wurden für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft Günther Dönges, Dieter Schnitker und Horst Steinmüller ausgezeichnet. Nach den Ehrungen stand der bunte Abend auf dem Programm. Die »Harmonika-Junioren« Krofdorf-Gleiberg unter Leitung von Eduard Rofner spielten schwungvoll auf. Die Tanzgruppe des Heimatvereins Rodheim- Bieber brachte die Tänze »Es geht nichts über die Gemütlichkeit« und »Watzenborner« auf die Bühne. Die Chorformation »45 Searching« unter Dirigent Andreas Stein erfreute unter anderem mit »King of the road«. Der Tanzclub Rot-Weiß Gießen führte Tänze aus der Zeit um die Jahrhundertwende auf. Der Festzug zum Doppeljubiläum stellte sich am Samstag am Bieberer Sportplatz auf. 29 Zugnummern bewegten sich über die »Neue Wegscheide«, die Hauptstraße, den Backhausweg, die Rimbergstraße, die Kehlbachstraße und wieder zurück zum Festzelt Am Hain. 17 Feuerwehren aus Biebertal und dem Landkreis bereicherten den bunten Lindwurm. Musikalisch wurde der Zug vom Spielmannszug aus Atzbach, dem Blasorchester Lahnau und dem Fanfarenzug »Melodia« Gießen begleitet. Zahlreiche Zuschauer säumten die Straßen. Angeführt wurde der Zug vom Blasorchester Lahnau, der Jubiläumswehr mit den Aktiven und der Jugendfeuerwehr sowie dem Schirmherrn Tilo Ehlicker im Cabrio - chauffiert von Siegfried Groh. Die Alters- und Ehrenabteilung nahm mit den Ehrengästen auf dem Planwagen von Norbert Brücks Dreispänner Platz. Die KSG Bieber war mit der Tanzgarde und der »Almabtriebsgruppe« zu sehen; die DLRG Biebertal war als Fußgruppe dabei, der Kleintierzuchtverein H484 fuhr mit dem geschmückten Traktoranhänger von Dieter Bremer, und der Obst- und Gartenbauverein Bieber stellte eine Zugnummer mit einer bunt geschmückten Erntehauste samt Fußgruppe. Ein Blickfang war auch die historische Handspritze der Freiwilligen Feuerwehr Königsberg, die von einem Quad gezogen wurde.
Anschließend fand das Bühnenspiel der Spielmannszüge im Festzelt statt. Am Samstag stand die »Geburtstagsfeier« mit unterhaltsamem Programm an, und am Sonntag wurden nach dem Festgottesdienst mit Pfarrer Matthias Henkel das Jugendfeuerwehrjubiläum und die Gründung der neuen Minifeuerwehr »Feuermäuse« gefeiert.

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Gießener Allgemeine am 01. September 2009:

Pionierleistung von Georg Philip Duchardt gewürdigt

Biebertal (ws). Zur Geburtstagsfeier aus Anlass des 75-jährigen Bestehens der Feuerwehr Bieber und des 50-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr begrüßte am Samstag der Vorsitzende der Bieberer Feuerwehr, Dirk Weber, über 400 Besucher, darunter Bürgermeister Thomas Bender, Vertreter der Gemeindegremien, den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Marcus Leopold, Kreisjugendfeuerwehrwart Torsten Klee und den Schirmherrn Tilo Ehlicker.

Wehrführer Bernd Weber
(rechts) dankte Georg-Philip
Duchardt (2. von rechts) für die
Pionierarbeit in der
Jugendfeuerwehr. Links Feuerwehr- Vorsitzender Dirk Weber und Jugendfeuerwehrwartin Christina
Richter

Zuvor hatte nach dem Festzug (über den die Allgemeine Zeitung berichtete) das Bühnenspiel der Spielmannszüge mit dem Blasorchester Lahnau, dem Fanfarenzug »Melodia« Gießen und dem Musikzug aus Atzbach eindrucksvoll auf der Festzeltbühne stattgefunden. Durch das Programm der Geburtstagsfeier führte Karlheinz Gerlach. Die »Münchholzhäuser Blaskapelle« spielte schwungvoll mit einem breiten Repertoire auf.

Wehrführer Bernd Weber würdigte die Verdienste von Georg Philip Duchardt, der 1959 zusammen mit Viktor Hampl die damalige Schülerfeuerwehr ins Leben gerufen hatte. »Du warst Vorreiter und Vordenker für die Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren, ein Wegbereiter für die Jugendarbeit im Feuerwehrverband Wetzlar und in Hessen. Außerdem warst du der erste Jugendfeuerwehrwart im Altkreis Wetzlar. Wir danken dir für dein großes Engagement. Du hast mit Vikor Hampl Pionierarbeit geleistet«, betonte Weber Duchardts Leistung und überreichte ihm ein Weinpräsent.

Die Tanzformation der KSG Bieber, »Move Generation«, marschierte zu Sirenen- und Martinshornklängen, in Feuerwehrschutzanzüge gekleidet, durch das Festzelt auf die Bühne und legte einen »kesse Sohle«
auf das Parkett. Dafür gab es viel Applaus, und die Damen kamen um eine Zugabe nicht herum. Im Mittelpunkt des Abends stand die Pflege der Geselligkeit und der Kontakte zwischen den Feuerwehren aus dem Landkreis und Biebertal sowie den Besuchern. Abschluss und weiterer Höhepunkt der Geburtstagsfeier war der Auftritt der Feuergaukler »Die Feuersteine« aus Heuchelheim. Die teils akrobatischen Einlagen mit Feuerwirbeln begeisterten die Zuschauer. Teilweise wurde auch das Publikum mit in die Bühnenaktionen einbezogen. Im Anschluss spielte die »Münchholzhäuser Blaskapelle«, deren Musiker zeitweise auf den Bänken beim Publikum musizierten. (Foto: ws)

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Gießener Allgemeine am 01. September 2009:

Zum Jubiläum Mini-Feuerwehr aus der Taufe gehoben

Biebertal (ws). Der Sonntag des Bieberer Feuerwehrjubiläums stand ganz im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr.

Die neu gegründete Bieberer
Minifeuerwehr »Feuermäuse«
mit ihren Betreuern Thomas Richter,
Christoph Jungfer und Christina
Richter (von links) (Foto: ws)
Dazu führten Nachwuchswehr und ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr ein Theaterstück mit dem Titel »Aus der Zeit unserer Gründung« eindrucksvoll auf der Festbühne auf. Die Moderation hatte Karlheinz Gerlach übernommen. Zu Tanz und Unterhaltung spielten das Trio »The Night-Birds«. Das Stück zur Gründung der damaligen »Schülerfeuerwehr« in Bieber und zukünftigen Frauen in der Feuerwehr stammt aus der Feder des Vorsitzenden des Heimatvereins Rodheim-Bieber, Helmut Failing.

Das Kurztheater bestand aus drei Szenen: das Stammtischgespräch im Vorfeld der Gründung im Jahre 1958, das Interview mit den Gründungsmitgliedern der damaligen Schülerfeuerwehr, Siegbert Lindenberg, Gerhard Reeh und Dieter Schnitker, das Moderator Gerlach führte, und das Stammtischgespräch im »Himmel« im Jahre 2009.

1958 wurde in Bieber die Gründung der Schülerfeuerwehr am Stammtisch diskutiert. Für die damalige Zeit war es etwas Unvorstellbares, dass Kinder zur gefährlichen Männerarbeit herangezogen werden sollten. Als dann noch spekuliert wurde, dass vielleicht auch irgendwann Frauen noch eine Männerdomäne wie das Feuerwehrwesen erobern könnten, ging das den Stammtischbrüdern gewaltig gegen die Hutschnur. Beim Stammtisch »im Himmel« beobachteten die Stammtischbrüder von damals von oben genau, was sich in Bieber abspielte, und auch das große Feuerwehrfest machte sie neugierig. Sie gingen unter anderem den Fragen nach »Was hat sich seit ihrem Streit beim Stammtisch 1958 verändert. Sind die gewagten Prognosen von Wilhelm eingetreten?« Im Theaterstück -in Dialekt aufgeführt -wurden die Stammtischbrüder Wilhelm von Jens Failing, Heinrich von Peter Dönges, Karl von Rainer Dönges, und Konrad von Michael Dönges verkörpert. Christina Richter spielte die Wirtin. Die drei Burschen wurden von Tobias Konrad, Christian Will und Sören Strutz dargestellt. Als Signalgeber fungierte Thomas Metzler mit seinem Tenorhorn. Für die Aufführung gab es viel Applaus vom Publikum.

Nach dem Auftritt der kombinierten Tanzgruppe »Move-Generation und Silverstars« der KSG Bieber in flotten Dirndln zu Klängen wie »Anton aus Tirol« stand dann die offizielle Gründung der Mini-Feuerwehr »Feuermäuse« Bieber auf dem Programm. Christina Dönges, die die zur Zeit zwölf »Feuermäuse« zusammen mit Christoph Jungfer und Thomas Richter betreut, wies auf die große Bedeutung der »Minis« als Nachwuchs für die Jugendfeuerwehr hin. Es gelte, die Kinder schon früh für die Jugendfeuerwehr zu begeistern.

Zum Festausklang gab es ein großes Kuchenbüfett, das zuvor von den »Kuchenträgerinnen und -trägern« unter den Klängen der Kapelle in das Festzelt getragen wurde. Ingesamt war es ein dreitägiges Feuerwehrfest mit vielen Höhepunkten.

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